Weißweingläser

Es war schon in früherer Zeit ein Zeichen von besonderer Kultur, Getränke in formschönen Gläsern und Glasgefäßen zu kredenzen.

Heute gibt es eine riesige Auswahl an Gläsern im Handel, für jeden Geschmack und in jeder Preislage etwas. Die Qualität eines Glases wird vom Grundmaterial, Klang, Lichtbrechungsvermögen, von der Form und der Wandstärke bestimmt.

Weingläser gibt es für den offenen Ausschank (diese müssen geeicht sein) und speziell für Flaschenweine. Ursprünglich kannte man bei den Weingläsern nur zwei Formen. Den Weinpokal, dies ist ein kräftiges Glas mit einem Starkem Fuß und Stiel. Dieses Glas heisst im Volksmund auch Schoppenglas. Die zweite bekannte Form ist das Römerweinglas, welches "am Römer" dem Frankfurter Marktplatz verkauft wurde und daher seinen Namen bekam. Hat immer einen grünen oder braunen Stiel.

Heute unterscheidet man zwischen Rot- und Weißweingläsern.
Das Weißweinglas hat ein kleiners Fassungsvermögen, im Gegensatz zum Rotweinglas, da der Weißwein gekühlt serviert wird und nicht solange stehen darf. Weißweingläser werden höchstens dreiviertel hoch gefüllt, ausgenommen geeichte Gläser.
Neben diesen Grundformen, gibt es noch einige klassische Weinglasformen, die aber meist traditionell für bestimmte Weine genutzt werden. z.B. Rhein-, Mosel-, Anjou- und Chiantiweingläser.

Weinbecher haben ein Fassungsvolumen von einem achtel Liter und werden für Schankweine in Weiß sowie Rot und Rose genutzt.
Weinstutzen haben einen viertel Liter Fassungsvermögen und werden ebenfalls für Schankweine genutzt.
Weinhenkelglas (Heurigenglas) gibt es in 1/8 und 1/4 Liter Fassungsvolumen und wird in einfachen Gaststuben für Schankweine genutzt.
Römerweinglas, 1/4 Liter und 1/8 Liter wird für offene Weine mit besserer Qualität und höherem Preis genutzt, zudem für besondere Weißweine (Spezialität des Hauses)

Für einfache Weiß- und Roseweine nutz man das einfache Weißweinglas "verre a`vin blanc" welchen einen geraden Kelch hat.
Für frische, junge und spritzige Weißweine wird ein Weißweinglas mit einem nach außen geschwungenen Kelch benötigt.
Gehaltvolle Weißweine, wie Spätlese und Auslese, werden in einem Glas, mit einem nach innen kehrenden Kelch, genossen und kredenzt.
Rheinweine werden in dem Rheinweinglas serviert, dieses hat einen langen Stiel und genau wie das Moselweinglas einen kurzen, breiten Kelch, wobei das Moselweinglas keinen verlängerten Stiel hat.

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