Der Weinlagerung

Grundsätzlich sollte Wein in einem Keller mit einer möglichst konstanten Temperatur, idealerweise zwischen 8° und 12° Celsius, gelagert werden. Doch auch zwischen 6° und 22° Celsius nehmen die edlen Getränke keinen Schaden. Allgemein gilt: mit höherer Temperatur verkürzt sich der Reifeprozess des Weins. Extreme Temperaturschwankungen müssen unbedingt vermieden werden.

Der Aufbewahrungsort muss gut belüftet sein und über eine gewisse Luftfeuchtigkeit verfügen, diese hat sogar einen höheren Stellenwert als die Raumtemperatur. Für eine kurzfristige Lagerung von Weinen kann auch ein im Schatten gelegener kühler Raum der Wohnung benutzt werden, in dem sich die Flaschen problemlos drei bis fünf Jahre lang halten.

Auf gar keinen Fall sollten im selben Raum Chemikalien, Farben oder andere geruchsintensive Dinge aufbewahrt werden, weil der Wein Gerüche aus der Umgebung aufnimmt. Eine starke Sonneneinstrahlung sollte möglichst vermieden werden, weil das UV-Licht dem Wein schadet.
Während die Flaschen aus hellem Glas demnach zum baldigen Verzehr bestimmt sind, sollten für eine länger Aufbewahrung lediglich die dunkel gefärbten Flaschen benutzt werden.

Um den Wein über einen längeren Zeitraum gut vor äußeren Einflüssen zu schützen, sollte der Korken möglichst lang sein. Im besten Falle kann eine solche Flasche zusätzlich versiegelt werden.
Die liegende Lagerung der Weinflaschen dient dazu, dass der Korken nicht austrocknet und beim Öffnen in den Wein gelangt. Diese Maßnahmen ist allerdings nur bei Naturkorken von Bedeutung. Flaschen mit Schraubverschlüssen und künstlichen Korken können problemlos stehend aufbewahrt werden.

Doch eine Einlagerung empfiehlt sich nicht für alle Weinsorten, so sollten besonders leichte Weißweine baldmöglichst getrunken werden. Alltags- und Literweine sollten genauso noch im ersten Jahr getrunken werden, Schaum- und Perlweine gehören in der Regel ebenfalls in diese Kategorie.
Schwerere süßere Sorten dagegen können durchaus 3 bis 5 Jahre lang eingelagert werden.

Dasselbe gilt für die leichten Roten, die sich nicht unbedingt für eine ewige Lagerung eignen. Sehr schwere süße Sorten hingegen können vor dem Genuss über größere Zeiträume aufbewahrt werden. Eisweine oder Trockenbeerenauslesen überstehen auf diese Weise sogar Jahrzehnte. Das gleiche gilt für Rotweine, die vor der Abfüllung im Holzfass reiften. Die Haltbarkeit eines Weins steigt übrigens mit seinem Gehalt an Säure, Restzucker sowie Alkohol.

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